Dr. Elias Kronfeld
Der Grenzgänger zwischen Genie und Schuld
Elias ist kein Held. Zumindest keiner, der so aussieht.
Kurze, meist ungekämmt braune Haare, schlank, unscheinbar. Und doch: hinter der Hornbrille sitzt ein brillanter Geist, der eine Grenze überschritten hat, die nie für Menschen gedacht war.
Als Erfinder des „Vermis“ – einer Technologie, die es ermöglicht, den eigenen Geist für exakt 127 Sekunden in den Körper eines anderen zu übertragen – wollte er Leben retten, Verbrechen aufklären, Sinn stiften. Doch aus Vision wurde Verantwortung. Und aus Verantwortung eine Schuld, die ihn formte.
Der Verlust seiner Schwester ist der dunkle Puls in seiner Biografie. Seit ihrer Entführung hat er sich dem Wahnsinn der Kontrolle verschrieben – in der Hoffnung, nie wieder machtlos zu sein.
Elias’ Kampf ist innerlich wie äußerlich: gegen Nyx, eine Organisation, die seine Erfindung zur Waffe machen will.
Und gegen sich selbst, denn mit jeder Sekunde, die er den Vermis benutzt, wird die Grenze zwischen Rettung und Manipulation dünner.
